Kerzers Sen. 30+ – Büren an der Aare 4-2

Die Kerzerser Senioren begannen sehr zögerlich und viel zu fehlerhaft gegen die „Rote Laterne“ aus Büren a. A. Nicht unverdient ging der Gegner in Front nach einer herrlichen Kombination. Wenig später gelang Fürst der Ausgleich nach einem Freistoss durch Fasnacht. Der Ausgleich half den Gastgebern aber nicht die Ruhe zu finden und so lag man ein paar Zeigerumdrehungen später bereits wieder mit 1:2 in Rückstand. Kurz vor der Pause schloss Fürst, wiederum nach Vorarbeit durch Fasnacht, zum 2:2 ab. Das Tor selbst habe ich nicht gesehen, daher kann ich es nicht beschreiben J

Die Pause kam wohl selten so gut gelegen wie an diesen schönen Herbstabend. Das Spiel in der ersten Halbzeit war für die Zuschauer ein einziges Leiden, vorausgesetzt man war Kerzersfan. Scheurer fand die richtigen Worte für die zweite Halbzeit. Anstatt einer Standpauke welche erwarte wurde, fand er sanfte Worte. Das fruchtete in der zweiten Halbzeit.

Die ganzen zweiten 40 Minuten war Kerzers das spielbestimmende Team. Das 3:2 durch Gogo entstand nach einem Offside-Pfiff gegen Büren a. A. Da Krähenbühl Jan schnell schaltete und Gogo lancierte konnte dieser alleine aufs Tor losziehen und einschieben. Das Tor erhitzte die Gemüter der halben Mannschaft vom Gegner. Sie konnten den Offside-Pfiff nicht nachvollziehen und belagerten den Schiedsrichter aus dem Senseland. Nun entstand ein sehr hartes und unfaires Spiel. Büren suchte fortan vor allem die Beine der Kerzerser und mancher hatte Glück das nichts schlimmeres passierte. Nach einer sehr rüden Attacke auf Gogo drohte das Ganze auf dem Platz zu eskalieren. An Fussball dachte man in diesem Moment kaum und es kam zur Rudelbildung. Es flogen Wörter die nicht druckreif sind. Vor allem der linke Aussenverteidiger von Kerzers war sehr wortgewandt. Danach wurde doch noch ein wenig Fussball gespielt und Ken schloss nach schöner Vorarbeit von Tom Mäder zum 4:2 ab.

Das Resultat und die 3 Punkte waren an diesen Abend das wichtigste. So schmeckten der Braten mit Stock und das Bier besser nach dem Spiel. Wenn man so spielt wie in der ersten Halbzeit muss man sich wohl mit einem Mittelfeldplatz begnügen in dieser Saison. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war aber stark und man hätte auch gut und gerne 6 Tore erzielen können. Man sah, dass der Kopf extrem vieles ausmacht im Fussball.

FC Kerzers: Freitag, Revilloud, Fächtu, Moosmann, Haar, Fürst, Zürcher, Windlin, Rälä, Kuenz, Gogo, Mäder, Ken, Jan, Sigi, Pädix

Die Besten:

  • Fürst, der mit zwei Toren den Pausenrückstand verhinderte
  • Trainer Scheurer, der in der Pause die richtigen Worte fand um das Spiel in gewünschte Bahnen zu lenken.

Die Schlechtesten:

Die Nr. 6 von Büren mit seinem ständigen „Gehalse“ auf dem Platz sowie dem unnötigen groben Foul gegen Gogo welches die Stimmung aufheizte