FC Büren a. Aare vs FC Kerzers 1:5, Senioren Meistergruppe

FC Büren a. Aare vs FC Kerzers 1:5

Welch ein Offensiv-Feuerwerk der Kerzerser Senioren beim Auswärtsspiel am Donnerstagabend in Büren.
Die Gäste nahmen das Zepter von der ersten Minute an in die Hand und zogen der Heimmannschaft schon frühzeitig die Zähne. Kaum gab der Unparteiische das Spiel frei, prasselte Angriff um Angriff auf das Tor des FCB. Die Heimelf war von Tempo des FCK völlig überfordert und so sorgten die pfeilschnellen Pfister und Caraccio bereits früh mit zwei Toren für klare Verhältnisse.
In der Folge konnte sich auch mal Siffert, der heute das Tor für den abwesenden Freitag hütete, beweisen und den einen oder anderen Abschlussversuch der Bürener zu Nichte machen. Nach unzähligen ausgelassenen Top-Chancen stand es zur Pause lediglich (aber völlig verdient) 2:0 für das rote Ballet aus Kerzers.
Die zweite Halbzeit stand zuerst im Zeichen der bekannten Fussballfloskel „Wer die Tore nicht macht…“. So war es einer Unachtsamkeit der Gäste zu verdanken, dass Büren unerwartet zurück ins Spiel fand und zum 1:2 verkürzen konnte.
Doch wer jetzt dachte, dass das Momentum kippen würde, der irrte gewaltig. Kerzers schaltete umgehend einen Gang höher und spielte den Gegner um den Ex-Kerzerser-Fanionspieler Matthias Mutti phasenweise schwindlig.
Kapitän Pfister war es dann vorbehalten nach zahlreichen vergebenen Hochkarätern das Spiel mit seinem persönlichen zweiten Treffer zu entscheiden. Anschliessend konnte sich auch noch Costa nach einem schönen Spielzug und einem starken Abschluss in die Skorerliste einreihen. Nun war es einzig noch eine Frage der Höhe des Sieges und die heute von Ralf Kaltenrieder gecoachte Elf hätte mit ein wenig mehr Konsequenz auch ein „Stängeli“ erreichen können. Doch mit dem 5:1 durch Fürst war das Schicksal an diesem schönen Gründonnerstagabend besiegelt.
Bemerkenswert war auch noch das 10minütige Comeback der Teamstütze Patric Ménétrey. Nach langer Verletzungspause konnte der Joe Cole des Seeländer Breitensportes endlich wieder einmal Wettkampfluft einatmen und sich das Ein oder andere Mal in Szene setzen. Welcome back Pädu.