Spiel unter Freunden im Stade de Maladière, Neuenburg

FC Kerzers Senioren vs FC Courgevaux Senioren

Freitag, 24. März 2016 – Maladière, Neuenburg – FCK vs FCC, was für ein imposantes Stadion, was für eine spannende Affiche, was für wunderbare Fans und was für ein Erlebnis für die Protagonisten.

Zum Spiel:

Der FCK wurde seiner seitens Courgevaux zugetragener Favoritenrolle ziemlich schnell gerecht. Kaum hatte Ex-FIFA-(oder Mafia?) Schiri Wildhaber Guido das Spiel angepfiffen, prasselte Angriff um Angriff auf das Tor von Marc Herren. Mit einigen Glanztaten und einer Portion Glück kam der FCC in der Startphase um einen Gegentreffer herum. Doch Pfister sorgte dann nach 20 Minuten doch noch für die hoch verdiente Führung (oder war es doch Caraccio mit dem billigen Abstauber?).

Trotz der drückenden Überlegenheit konnte die Scheurer-Elf bis zur Pause nichts mehr Zählbares erreichen. Zudem hatten die Kerzerser auch noch Glück, dass die beiden „Pfeil schnellen“ Courgevaux-Angreifer Patric „Walcott“ Mohler und Oly „Firmino“ Rymann beste Gelegenheiten zum Ausgleich ausliessen.

Doch aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben und so profitierte der FCC Anfangs zweiter Hälfte von Kerzerser Unachtsamkeiten und konnte das Skore durch Rymann ausgleichen. Nun war eine Reaktion de FCK gefordert… und diese kam dann auch postwendend. Nach schöner Vorarbeit von Krähenbühl war es wieder Pfister, welcher das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen drosch – 2:1. Aber wer jetzt dachte, dass sich die Gurwolfer ergeben würden, wurde ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Durch hartnäckiges Pressing und einem schnellen Umschaltspiel brachte die Courgevaux-Offensive die Kerzerser Hintermannschaft immer wieder in Schwierigkeiten. Logische Folge: der Ausgleich durch Siffert, Dominik Siffert.

Und nun wollte der FCC noch mehr und drückte mächtig aufs Gaspedal. Der sichtlich verunsicherte FCK konnte sich kaum noch aus der Umklammerung wehren und hatte grosses Glück nicht in Rückstand zu geraten. Aber ein bekanntes Sprichwort besagt ja, dass alles ausser die Wurst EIN Ende hat und so war es dann auch mit dieser Druckphase des FCC.

Kerzers spielte fortan wieder dominanter und konnte wiederum durch „Man of the Match“ Pfister in Führung gehen. Von da an war die Messe quasi gelesen und der wirblige Carracio konnte doch noch eine seiner zahlreichen Chancen (nach schöner Vorarbeit von Patrick Hurni) zum Endstand von 4:2 verwerten.

Nach Spielschluss genossen die Akteure noch im Stadion den wohl verdienten Lohn in Form von einem Malz-Hopfen-Getränk und gingen sich noch zusammen im goldenen M zu Marin verköstigen. Auf durchaus gelungener Anlass. MERCI allen Organisatoren.